Wie QR-Codes funktionieren

In der heutigen digitalen Welt sind QR-Codes überall – auf Restaurantmenüs, Produktverpackungen, Tickets, Anzeigen und mehr. Diese zweidimensionalen Barcodes haben die Art und Weise verändert, wie wir das Physische mit dem Digitalen verbinden, und bieten sofortigen Zugang zu Online-Inhalten mit einem einzigen Scan.

Aber wie funktionieren QR-Codes eigentlich? Lassen Sie uns ihre Struktur, den Scan-Prozess und ihre realen Anwendungen aufschlüsseln.

Was sind QR-Codes?

Ein QR-Code (Quick Response Code) ist eine Art Matrix-Barcode, der 1994 von Denso Wave in Japan erfunden wurde. Im Gegensatz zu traditionellen eindimensionalen Barcodes speichern QR-Codes Daten sowohl vertikal als auch horizontal.

Dieses Design bedeutet, dass sie weitaus mehr Informationen enthalten können – URLs, Klartext, Telefonnummern oder sogar Geolokalisierungsdaten.

Die Struktur eines QR-Codes

QR-Codes bestehen aus schwarzen und weißen Quadraten, die in einem Gittermuster angeordnet sind. Jeder Abschnitt hat einen bestimmten Zweck, der Scannern beim Lesen des Codes hilft:

  1. 1Positionsmarkierungen – Drei große Quadrate in den Ecken, die dem Scanner Ausrichtung und Größe zeigen.
  2. 2Ausrichtungsmarkierung – Ein kleineres Quadrat, das die Lesbarkeit auf gekrümmten oder verzerrten Oberflächen verbessert.
  3. 3Timing-Muster – Alternierende Module, die helfen, die Datenzellen zu kartieren.
  4. 4Versionsinformation – Bei größeren QR-Codes vorhanden, gibt die Größe und Datenkapazität des Codes an.
  5. 5Daten- und Fehlerkorrekturzellen – Die codierten Informationen plus Fehlerkorrekturmodule, die die Lesbarkeit auch bei beschädigtem Code gewährleisten.

Wie QR-Codes gescannt werden

Moderne Smartphones machen das Scannen von QR-Codes mühelos. Der Prozess funktioniert in drei Schritten:

  1. 1Bildaufnahme – Die Kamera macht eine Momentaufnahme des Codes.
  2. 2Datenextraktion – Die Software identifiziert Positionsmarkierungen, richtet das Gitter aus und kartiert das Datenmuster.
  3. 3Dekodierung – Das Muster der Quadrate wird in Binärcode umgewandelt, der in lesbare Daten wie eine URL oder Text übersetzt wird.

Erfahren Sie mehr über Click-Tracking und wie QR-Codes sich in Analytics integrieren.

Fehlerkorrektur: Warum QR-Codes zuverlässig sind

Eine Hauptstärke der QR-Technologie ist die Fehlerkorrektur. QR-Codes können noch gelesen werden, wenn sie schmutzig, verblasst oder teilweise verdeckt sind. Es gibt vier Fehlerkorrektur-Level:

  • L (Low): Stellt bis zu 7% der Daten wieder her
  • M (Medium): Stellt bis zu 15% wieder her
  • Q (Quartile): Stellt bis zu 25% wieder her
  • H (High): Stellt bis zu 30% wieder her

Diese Flexibilität ist der Grund, warum QR-Codes zuverlässig auf allem funktionieren – von glänzenden Verpackungen bis hin zu verwitterten Außenplakaten.

Logos zu QR-Codes hinzufügen

Eine Möglichkeit, QR-Codes hervorzuheben, besteht darin, sie mit einem Logo zu versehen. Ein individuelles Logo hilft, Vertrauen und Markenbekanntheit zu stärken, während der Code voll funktionsfähig bleibt. Dank der Fehlerkorrektur können QR-Codes oft erfolgreich gescannt werden, selbst wenn ein kleiner Teil des Designs durch ein Logo ersetzt wird.

Sie können lernen, wie Sie ein Logo zu einem QR-Code hinzufügen und sein Erscheinungsbild für stärkeres Engagement anpassen.

Statische vs. dynamische QR-Codes

Es gibt zwei Haupttypen von QR-Codes: statische und dynamische. Hier ist ein schneller Vergleich:

MerkmalStatischer QR-CodeDynamischer QR-Code
DatenspeicherungDirekt im Code codiertAuf einer Kurz-URL gespeichert, die weiterleitet
Bearbeitbar❌ Nach Erstellung nicht bearbeitbar✅ Kann jederzeit aktualisiert werden
Tracking❌ Keine Analytics✅ Vollständiges Click-Tracking und QR-Code-Analytics
DateigrößeGrößer bei langen URLsKleiner und sauberer
Am besten geeignet fürEinfache, dauerhafte Nutzung (z.B. WLAN, Klartext)Marketingkampagnen, Werbeaktionen, Veranstaltungen

Dynamische QR-Codes sind besonders leistungsstark, wenn sie mit benutzerdefinierten Domains für Markenkonsistenz und verbessertes Vertrauen kombiniert werden.

Häufige Anwendungen von QR-Codes

QR-Codes sind heute Teil des täglichen Lebens in verschiedenen Branchen:

  • Kunden zu Websites, Apps oder Social-Media-Profilen leiten
  • Kontaktdaten oder Text teilen
  • Automatische Verbindung zu WLAN-Netzwerken
  • Mobile Zahlungen und Banking ermöglichen
  • Tickets, Gutscheine oder Veranstaltungszugang validieren
  • QR-Code-Analytics für Marketer unterstützen

Sie können sogar mit benutzerdefinierten Domains gebrandmarkt oder mit Logos gestaltet werden, um ein stärkeres Engagement zu erzielen.

Fazit

QR-Codes sind einfach im Design, aber leistungsstark in ihrer Funktion. Mit nur einem schnellen Scan verbinden sie Offline-Interaktionen mit digitalen Erlebnissen und machen sie zu einem unverzichtbaren Werkzeug für Marketer, Unternehmen und Verbraucher gleichermaßen.

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