So überprüfen Sie, ob ein Link sicher ist, bevor Sie klicken
Sie haben einen Link in einer E-Mail, Textnachricht oder Social-Media-DM erhalten. Er sieht etwas verdächtig aus – vielleicht ist er gekürzt, vielleicht sieht die Domain unbekannt aus. Sollten Sie darauf klicken?
Jeden Tag werden Millionen von schädlichen Links über Phishing-E-Mails, gefälschte Social-Media-Konten und kompromittierte Websites verschickt. Das Klicken auf den falschen Link kann zu gestohlenen Zugangsdaten, Malware-Infektionen oder Finanzbetrug führen.
Die gute Nachricht: Sie können fast jeden Link vor dem Klicken verifizieren. Hier sind 6 Methoden, um zu überprüfen, ob ein Link sicher ist.
Warum Sie Links vor dem Klicken überprüfen sollten
Cyberkriminelle verwenden schädliche Links, um:
- Anmeldedaten zu stehlen über gefälschte Login-Seiten (Phishing)
- Malware zu installieren, die Tastenanschläge erfasst oder Ihre Dateien verschlüsselt
- Auf Betrugsseiten umzuleiten, die Sie zu Zahlungen oder zur Preisgabe persönlicher Informationen verleiten
- Ihre Konten zu kompromittieren, indem Sitzungen oder Cookies gekapert werden
Kurzlinks und unbekannte Domains verschlimmern dies – Sie können nicht sehen, wohin Sie gehen, bis es zu spät ist.
Methode 1: Über den Link fahren (nicht klicken)
Die einfachste Überprüfung: Fahren Sie mit der Maus über einen Link, ohne zu klicken. Die meisten Browser zeigen die tatsächliche Ziel-URL in der unteren linken Ecke des Fensters an.
Worauf Sie achten sollten:
- Stimmt die angezeigte URL mit Ihren Erwartungen überein?
- Gibt es eine Domain-Abweichung? (z.B. die E-Mail sagt "PayPal", aber der Link führt zu
paypa1-secure.com) - Gibt es verdächtige Subdomains? (z.B.
paypal.malicious-site.com)
Einschränkung: Dies funktioniert nicht auf mobilen Geräten, und einige Link-Verkürzer verbergen das endgültige Ziel.
Methode 2: Verwenden Sie ein URL-Scanner-Tool
Mehrere kostenlose Tools scannen URLs gegen Datenbanken bekannter schädlicher Websites:
| Tool | Was es prüft |
|---|---|
| Google Safe Browsing | Prüft gegen Googles Malware- und Phishing-Datenbank |
| VirusTotal | Scannt URL mit über 70 Sicherheits-Engines |
| URLVoid | Prüft Domain-Reputation über mehrere Blacklists |
| PhishTank | Community-gestützte Phishing-URL-Datenbank |
Wie zu verwenden: Kopieren Sie den verdächtigen Link (Rechtsklick → "Link-Adresse kopieren"), fügen Sie ihn in den Scanner ein und überprüfen Sie die Ergebnisse, bevor Sie die Seite besuchen.
Methode 3: Gekürzte URLs erweitern
Gekürzte Links (bit.ly, tinyurl.com, t.co usw.) verbergen das Ziel. Bevor Sie klicken, erweitern Sie sie, um zu sehen, wohin sie tatsächlich führen.
URL-Erweiterungstools:
- CheckShortURL.com — Zeigt das Ziel der meisten Kurzlinks an
- Unshorten.It — Zeigt vollständige URL-Kette und Sicherheitsbewertung
- GetLinkInfo.com — Bietet detaillierte Weiterleitungsanalyse
Profi-Tipp: Viele legitime Verkürzer (einschließlich Linkly) ermöglichen eine Vorschau der Ziele. Fügen Sie ein + am Ende von bit.ly-Links hinzu (z.B. bit.ly/abc123+), um eine Vorschauseite zu sehen.
Methode 4: Auf Warnsignale in der URL prüfen
Trainieren Sie sich selbst, verdächtige URL-Muster zu erkennen:
Domain-Rechtschreibfehler:
arnazon.comstattamazon.compaypa1.com(Ziffer 1 statt Buchstabe l)g00gle.com(Nullen statt o's)
Verdächtige Subdomains:
amazon.malicious-site.com— Die tatsächliche Domain istmalicious-site.com, nicht Amazonsecure-login.bank.suspicious.com— Legitime Banken tun dies nicht
Fehlendes HTTPS:
- Während HTTPS allein keine Sicherheit garantiert, sollten legitime Websites, die sensible Daten verarbeiten, immer damit arbeiten
- Achten Sie auf das Vorhängeschloss-Symbol in der Adressleiste Ihres Browsers
Ungewöhnliche TLDs:
- Seien Sie vorsichtig bei unbekannten Endungen wie
.xyz,.top,.buzzauf angeblich legitimen Geschäftsseiten
Methode 5: Kontext des Links prüfen
Berücksichtigen Sie, woher der Link stammt:
Warnsignale:
- Dringlichkeit: "Ihr Konto wird in 24 Stunden gesperrt!"
- Zu schön, um wahr zu sein: "Sie haben eine Geschenkkarte im Wert von 1.000 $ gewonnen!"
- Unerwarteter Absender: Ein "Freund", von dem Sie seit Jahren nichts gehört haben
- Allgemeine Begrüßung: "Sehr geehrter Kunde" statt Ihres Namens
- Grammatik-/Rechtschreibfehler in der Nachricht
Sicherere Quellen:
- Links von verifizierten Social-Media-Konten
- URLs, die Sie selbst eingegeben oder als Lesezeichen gespeichert haben
- Links von bekannten Kontakten über erwartete Themen
Methode 6: Vorschau-Funktion eines vertrauenswürdigen Link-Verkürzer verwenden
Nicht alle Kurzlinks sind verdächtig. Seriöse Link-Verkürzer bieten Transparenzfunktionen:
Was vertrauenswürdige Verkürzer bieten:
- Zielvorschauen — Sehen Sie, wohin der Link führt, bevor Sie klicken
- SSL-Verschlüsselung — Sichere Weiterleitungen, die Ihre Daten schützen
- Spam-Überwachung — Aktive Erkennung und Blockierung schädlicher Links
- Marken-Domains — Benutzerdefinierte Domains, die die Quelle zeigen (z.B.
ihremarke.com/angebotstattbit.ly/xyz)
Linkly bietet beispielsweise volle Transparenz: Benutzer können die Ziel-URL sehen, und alle Links verwenden HTTPS mit aktiver Spam-Überwachung. Unsere Anti-Spam-Richtlinie stellt sicher, dass schädliche Links erkannt und entfernt werden.
So bleiben Sie sicher: Schnell-Checkliste
Bevor Sie auf einen Link klicken:
- Fahren Sie über die URL, um eine Vorschau anzuzeigen (auf dem Desktop)
- Prüfen Sie auf Domain-Rechtschreibfehler oder verdächtige Subdomains
- Überprüfen Sie, ob HTTPS vorhanden ist
- Berücksichtigen Sie den Kontext — ist dies erwartet?
- Verwenden Sie bei Kurzlinks ein Erweiterungstool
- Im Zweifelsfall gehen Sie direkt zur Website, indem Sie die URL selbst eingeben
Was zu tun ist, wenn Sie auf einen verdächtigen Link geklickt haben
Wenn Sie versehentlich geklickt haben:
- 1Geben Sie keine Informationen ein — Schließen Sie die Seite sofort
- 2Trennen Sie die Internetverbindung — Verhindert, dass Malware kommuniziert
- 3Führen Sie einen Sicherheitsscan durch — Verwenden Sie Ihre Antiviren-Software
- 4Ändern Sie Passwörter — Besonders wenn Sie Zugangsdaten auf einer gefälschten Seite eingegeben haben
- 5Überwachen Sie Konten — Achten Sie auf unbefugte Aktivitäten
- 6Melden Sie den Link — Senden Sie an Google Safe Browsing oder PhishTank
Fazit
Die Verifizierung von Links vor dem Klicken dauert Sekunden, kann Sie aber vor Identitätsdiebstahl, finanziellen Verlusten und Malware-Infektionen bewahren. Verwenden Sie die oben genannten Methoden, um sicher zu bleiben:
- 1Fahren Sie für eine Vorschau darüber
- 2Verwenden Sie URL-Scanner
- 3Erweitern Sie gekürzte Links
- 4Achten Sie auf Warnsignale
- 5Berücksichtigen Sie den Kontext
- 6Vertrauen Sie nur seriösen Verkürzern
Wenn Sie selbst Links teilen, verwenden Sie einen vertrauenswürdigen Dienst wie Linkly, der Marken-Domains, Zieltransparenz und aktiven Spam-Schutz bietet. Ihre Empfänger werden es Ihnen danken.
Müssen Sie Links teilen, denen die Leute vertrauen können? Verwenden Sie einen kostenlosen Link-Verkürzer wie Linkly mit Marken-Domains und aktivem Spam-Schutz – keine Kreditkarte erforderlich.
Häufig gestellte Fragen
Wie kann ich feststellen, ob ein gekürzter Link sicher ist?
Verwenden Sie ein URL-Erweiterungstool wie CheckShortURL.com oder Unshorten.It, um das Ziel vor dem Klicken anzuzeigen. Sie können die gekürzte URL auch in VirusTotal einfügen, um sie gegen Malware-Datenbanken zu scannen. Seriöse Link-Verkürzer wie Linkly bieten auch Zielvorschauen und verwenden HTTPS-Verschlüsselung.
Was sollte ich tun, wenn ich versehentlich auf einen Phishing-Link geklickt habe?
Geben Sie keine Informationen ein und schließen Sie den Browser sofort. Führen Sie einen vollständigen Antiviren-Scan durch, ändern Sie alle Passwörter, die Sie möglicherweise eingegeben haben, und überwachen Sie Ihre Konten auf verdächtige Aktivitäten. Melden Sie den Phishing-Link bei Google Safe Browsing oder PhishTank, um andere zu schützen.
Sind alle URL-Verkürzer sicher?
Nicht alle Verkürzer sind gleichermaßen vertrauenswürdig. Suchen Sie nach Diensten, die HTTPS-Verschlüsselung, Zielvorschauen, aktive Spam-Überwachung und Marken-Domain-Optionen bieten. Kostenlose anonyme Verkürzer werden häufiger für schädliche Links missbraucht.
Wie verwenden Hacker schädliche Links?
Hacker verwenden schädliche Links für Phishing (gefälschte Login-Seiten zum Stehlen von Zugangsdaten), Malware-Verteilung (Drive-by-Downloads) und Betrug (gefälschte Gewinnbenachrichtigungen oder dringende Warnungen). Sie tarnen diese Links oft mit URL-Verkürzern oder Domain-Namen, die legitimen Websites ähnlich sehen.
Kann ich mir einen Virus einfangen, nur indem ich auf einen Link klicke?
In einigen Fällen ja. "Drive-by-Downloads" können Malware installieren, nur indem Sie eine kompromittierte Seite besuchen, insbesondere wenn Ihr Browser oder Plugins veraltet sind. Halten Sie Ihren Browser und Ihre Sicherheitssoftware immer auf dem neuesten Stand und verifizieren Sie Links vor dem Klicken.